Prozessvalidierung im akkreditierten Labor
Jetzt anfragenDefinition: Pasteurisierung ist ein Wärmebehandlungsverfahren, bei dem Lebensmittel auf Temperaturen unter 100°C erhitzt werden, um vegetative Keime abzutöten und die Haltbarkeit zu verlängern, während Nährwert und Geschmack weitgehend erhalten bleiben.
Pasteurisierungsverfahren
- Dauererhitzung: 62-65°C für 30-32 Minuten
- Kurzzeiterhitzung: 72-75°C für 15-30 Sekunden (HTST)
- Hocherhitzung: 85-127°C für 1-4 Sekunden
- UHT (Ultra High Temperature): 135-150°C für 2-8 Sekunden
Wirkung auf Mikroorganismen
Die Pasteurisierung eliminiert:
- Vegetative pathogene Bakterien (Salmonella, Listeria, E. coli)
- Die meisten Verderbskeime
- Hefen und Schimmelpilze
Nicht abgetötet werden thermoresistente Sporen.
Anwendungsgebiete
- Milch und Milchprodukte
- Fruchtsäfte und Getränke
- Flüssigei
- Bier und Wein
- Suppen und Soßen
CCP im HACCP
Die Pasteurisierung ist ein klassischer kritischer Kontrollpunkt (CCP). Kritische Parameter (Temperatur und Haltezeit) müssen kontinuierlich überwacht und dokumentiert werden.
